Monday, November 22, 2010

Frau W. steigt aufs Dach oder: Das Christkind in der Sinnkrise

Bestimmt erinnert Ihr Euch noch an den Zauber der Weihnachtsfeste Eurer Kindheit, an die Geheimnisse und den Glauben an Christkind und Weihnachtsmann, oder ? Auch wenn mir dieser Glaube schon relativ früh abhanden gekommen ist (schließlich habe ich ältere Geschwister) war es mir wichtig, dass mein Sohn nicht zu früh aus der magischen Phase gerissen wird.
Also haben wir uns, als Nico zwei war, überlegt, wie das Christkind glaubhaft erscheinen kann, ohne von unserem Spössling tatsächlich gesehen zu werden. Wir waren - glaube ich - recht findig, kämpfen aber  jetzt noch mit den Folgen.
Um zu erklären, wie es kommt, dass der Junge mit fast zehn immer noch nicht so hundertprozentig überzeugt ist, dass Christkind und Weihnachtsmann in das Land der Fabelwesen gehören, muss ich den Grundriss unseres Hauses etwas erklären.
Wir wohnen im ersten Stock. Unser Schlafzimmer und Nicos Zimmer gehen auf das Flachdach des Hauses meiner Schwiegermutter hinaus, außerdem gibt es im Treppenhaus auf  halber Höhe ein kleines Fenster, das auf das Flachdach schaut. Auf dem Flachdach ist vor dem Schlafzimmer ein geräumiger Balkon. Unser Wohnzimmer ist ein Durchgangszimmer zwischen dem Flur und dem Schlafzimmer.

Dieser Grundriss kam uns sehr zustatten, als es darum ging, in Nico den Glauben an das Weihnachtswunder zu erwecken und zu erhalten. 
Vor Weihnachten suchten wir einen wunderschönen, stattlichen Baum aus, schmückten ihn gemeinsam aufs feierlichste und Nico bastelte eigens einen Stern für die Spitze. Dass dieser damals eher an ein Osterei erinnerte, tat der Freude keinen Abbruch - Hauptsache, er funkelte schön. Nico hatte einen Wunschzettel gemalt - interessante Urknäuel gaben sich mit Strichmännchen, Zahlen und Buchstaben ein zauberhaftes Stelldichein. Zum Glück konnte er sich schon damals sehr gut artikulieren, sonst wären selbst Weihnachtsmannn und Christkind (die ja, ebenso wie Lehrer, gewiss Kummer gewöhnt sind) etwas überfordert gewesen. Der Wunschzettel wurde aufs Fensterbrett gelegt und von einem gewaltigen Nordwind zu seinem Adressaten getragen.
So kam Heiligabend heran. Am frühen Abend wurde gegessen und anschließend das "Weihnachtszimmer" gerichtet: Weihnachtsmusik von Rolf Zuckowski, die Lichter am Baum und dem Fenster an, sogar die Kerzen am Adventskranz zündeten wir an. Für das Christkind stellte Nico eigens einen Teller mit selbstgebackenen Plätzchen und eine Tasse Milch auf den Tisch, damit das erschöpfte Wesen sich etwas erholen konnte, daneben eine schöne Messinglocke, mit der das Christkind sein getanes Werk verkünden sollte. Fürsorglich öffneten wir das Wohnzimmerfenster, von dem es fünf Meter in die Tiefe geht. Dann schlossen wir das Wohnzimmer mit dem einzigen vorhandenen Schlüssel ab, den Nico in Gewahrsam nahm.
Andreas las Nico im Kinderzimmer eine Geschichte vor, derweil ich (ein Stockwerk höher) noch Wäsche aufhängte.
Nach wenigen Minuten läutete die Messingglocke im Wohnzimmer. Alles stürzte herbei, Nico versuchte mit zitternden Fingern den Schlüssel aus seiner Hosentasche zu pfrimeln und die Wohnzimmertür aufzuschließen. Schließlich gelang es, und - oh Wunder: Unter dem Baum lagen Geschenke, die Milch war ausgetrunken und die Plätzchen angeknabbert ! Die Gardine flatterte im Wind, vom Christkind keine Spur mehr zu sehen ...

Diese Prozedur wiederholt sich nun seit sieben Jahren. Der Wohnzimmerschlüssel ist inzwischen abhanden gekommen, das macht aber nichts - Nico hat von seinem Zimmer aus einen guten Blick durch den Flur auf die Tür. Wollt Ihr etwa behaupten, dass Ihr in diesem Fall NICHT an das Christkind glauben würdet ???

Was das arme, betrogene Kind nicht weiß: Schon Tage vor Weihnachten verstecke ich die eingepackten Geschenke in unseren Bettkästen. An Heiligabend, wenn das Weihnachtszimmer gerichtet ist, ist Schnelligkeit gefragt: Ich gehe nämlich mitnichten Wäsche aufhängen. Nein, auf dem Weg nach oben biege ich kurzerhand durch das kleine Fenster im Treppenhaus auf das Flachdach ab.
Dabei bekomme ich schon den ersten Schweißausbruch, denn das Fenster ist wirklich klein und ich bin in den vergangenen sieben Jahren eher in die Breite gewachsen. Außerdem habe ich immer Angst, dass das Flachdach meinem Aufschlag nicht standhält und ich plötzlich in der Küche meiner Schwiegermutter ein Stockwerk tiefer sitze. Dazu kommt noch, dass ich in der ständigen Angst lebe, dass Nico auf der Suche nach mir die Treppe hochgeht und feststellt, dass ich im Fensterrahmen stecke.
Wenn diese Hürde überwunden ist, wartet schon die nächste auf mich: Ich muss am Kinderzimmerfenster vorbeischleichen, ohne dass Nico mich sieht, und noch in Nicos Sichtbereich über das Balkongeländer klettern. Beim Klettern habe ich in etwa die Sicherheit und die Grazie eines Schneemannes bei 20°Celsius. Aber auch da kommt mir die jahrelange Übung zugute, und bisher ist es immer gelungen. Leider ist das Dach im Winter auch öfter vereist - aber im Schlittschuhlaufen war ich eigentlich immer ganz gut.
Nun kommt der einfachste Teil: Ich drücke die Balkontür auf (den Hebel habe ich vorsorglich schon am Nachmittag umgelegt), räume die Geschenke aus dem Bettkasten  und drapiere sie unter dem Weihnachtsbaum. Dann knabbere ich an den Plätzchen (ich HASSE Plätzchen), trinke die Milch (ich VERABSCHEUE Milch), atme tief durch und wappne mich für den schwersten Teil der Aufgabe.
Die besteht darin, das Glöckchen zu läuten - und wieder in der Wohnung zu sein, bevor Nico ins Wohnzimmer gestürmt kommt.
Jaja, ich weiss - ich bin schon in der Wohnung. Aber auf der falschen Seite der Tür. Also läute ich das Glöckchen auf Teufel komm´ raus, sprinte auf den Balkon und ziehe die Tüt hinter mir zu, ohne dass es "Bumm" macht. Nicht so einfach, denn die Tür hat außen keinen Griff. Dann wieder über das Balkongeländer, dabei immer den Blick auf Nicos Zimmerfenster gerichtet (der den Vorschlag, den Rolladen zuzumachen, schon vor Jahren mit einem verächtlichen "Dann sieht doch das Christkind die Beleuchtung nicht und weiss nicht, dass hier Kinder wohnen!" quittiert hat), dass er nicht gerade hinausschaut.
Schnell nach oben durch das schmale Fenster ins Treppenhaus gehangelt - die Treppe macht an der Stelle eine enge Kurve, was die Sache nicht vereinfacht. Auch jetzt wieder die Schreckvorstellung, dass Nico ins Treppenhaus kommt und seine Mutter, wie ein gestrandeter Wal auf den Stufen liegend, in selbigem vorfindet. Eilig die Festtagskleidung glattgestrichen, nachsehen, ob kein Schmutz vom Balkongeländer dranklebt, die Strumpfhose keine Laufmasche am Fentserrahmen gezogen hat  oder ich Plätzchenkrümel auf der Bluse habe und möglichst beim ersten Ruf  "Mama, Mama ! Das Christkind war da !" in der Wohnungstür stehen - adrett, erstaunt und selbstverständlich kein bisschen außer Atem. Schließlich habe ich oben nur Wäsche aufgehängt oder einen Brief geschireben.
Traditionell öffnet Nico die Wohnzimmertür, bewundert die Geschenke, freut sich wie Bolle über die geknabberten Plätzchen und die getrunkene Milch und bedauert das arme Christkind, das so in Hetze ist, dass es keine Zeit hatte auf ihn zu warten. Nur mich - mich bedauert keiner.
Ganz ehrlich - ich werde auch nicht jünger. Wäre free-climbing meine größte Sehnsucht, könnte ich das sicher schöner und erholsamer an den Eschbacher Klippen oder sonst irgendwo im Taunus haben. Auch die Anspannung wird mir langsam zu groß, mein Nervenkostüm wird immer kürzer. Nebenbei habe ich das Gefühl, dass das Fenster im Treppenhaus jedes Jahr schmaler wird. Andreas meint, diese Wahrnehmung wäre rein subjektiv. Darüber muss ich mal eingehend nachdenken.
Außerdem finde ich, dass Nicos magische Phase jetzt, wo er bald zehn wird, auch lange genug gedauert hat. Theoretisch weiss er ja, dass es das Christkind nicht gibt - andererseits kann er sich nicht erklären, dass dann die Geschenke unter dem Baum liegen.
Hallo ??? Das Kind, dem alle Lehrer eine vermutlich eher überdurchschnittliche Intelligenz bescheinigen, das nach eineinhalb Wochen Bettlägerigkeit montags in die Schule geht, sofort eine Mathearbeit schreibt und ohne mit der Wimper zu zucken mit einer eins nach Hause kommt, kommt nicht auf die Idee, dass man über das Dach gehen kann ? Oder traut er seinen lieben Eltern einfach eine solch perfide Täuschung nicht zu ?
Oder hält er es wie sein ältester Cousin, der (inzwischen 16 und einen Kopf größer als ich) vor Jahren sagte: "Ich glaube lieber an das Christkind. Dann muss ich nicht darüber nachdenken, ob meine Wünsche für meine Eltern nicht etwa zu teuer sind."
Wie auch immer - ich finde, es ist an der Zeit, Nicos Christkind in Rente zu schicken. Soll ich mich von Nico bei dem Exkurs über das Dach erwischen lassen ? Den Zauber einfach mit einer sachlichen Erklärung "Du, ich bin immer über das Dach geklettert, aber dieses Jahr passe ich nicht mehr durch das Fenster!" beenden ? Oder soll ich einfach darüber hinweggehen und ganz selbstverständlich die Geschenke vor seinen Augen unter den Baum legen ?
Wie auch immer - er wird sich vermutlich genauso betrogen fühlen wie ich vor über dreißig Jahren, als wir auf dem Osterspaziergang durch den Wald immer wieder neue Eier fanden und ich (etwa 5 Jahre alt) vollkommen verzaubert war, dass vermutlich die Waldhasen die Eier dort extra für mich abgelegt hatten. Leider war mir entgangen, dass meine Geschwister, die sich großmütig angeboten hatten, die vielen hartgekochten Eier für mich zu tragen, immer wieder die selben fünf Eier versteckt haben. Sie und meine Eltern gerieten schwer in Erklärungsnot, als ich mich zu Hause an  all den vielen Eiern auf einmal erfreuen wollte. Meine verzweifelte Enttäuschung über den Verrat seitens meiner Geschwister wurde weder durch das sehr umfangreiche Osterkörbchen gemildert, noch durch das (zugegebenermaßen sehr vernünftige) Argument meines Vaters, dass er schließlich der einzige sei, der gerne hartgekochte Eier äße.
Deshalb hoffe ich jetzt einfach mal, dass uns Nico dieses Jahr  seinen Wunschzettel in die Hand drückt, anstatt ihn auf sein Fensterbrett zu legen und darauf zu warten, dass der Wind ihn zum Christkind trägt.
Sollte das nicht eintreten, steigt Frau W. wohl wieder aufs Dach ...

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23 comments:

  1. Ich habe so herrlich gelacht, während ich deinen wunderschönen Beitrag gelesen habe. Was man doch nicht alles für seine Kinder und den Zauber der Weihnacht tut! :-)
    Gott sei Dank weiß unser Großer schon seid längerem, dass es das Christkind "nicht gibt" und unsere Twins sind noch zu klein, so dass ich dieses Jahr nocheinmal beruhigt die Geschenke einfach unter den Baum legen kann. Ab dem Nächsten Jahr werde ich mir dann auch wohl etwas neues überlegen müssen.
    Mir gefällt es, wie ihr eurem Sohn jedes Jahr wieder einen so tollen Weihnachtszauber beschert habt. Und wenn Frau W. bald nicht mehr aufs Dach steigen wird, es wird ihr bestimmt auch fehlen, oder...? ;-)

    Liebe Grüße,
    die Birgit

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  2. Ach Iris, du hast mir grad einen munteren Abend bescherrt! Eigentlich bin ich schon viel zu müde, aber deine tolle Story ist einfach zu amüsant, -ich mus sie noch einmal lesen....LG Tanja

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  3. Tihi, weiter so mit den Geschichten, ich lieb sowas in meinem Reader. :) Aber an Deiner Stelle würd ich doch mal überprüfen, ob das liebe Kind nich doch 'nen Youtube-Account betreibt und seit drei Jahren die Kapriolen der Frau W. Ins Netz stellt ... ;)

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  4. Meine Güte, was hab ich jetzt gelacht. Die Tränen sind mir schon aufgestiegen und ein paar auch verdrückt. Allerdings nur im guten Sinne. Eine echt herzerfrischende Geschichte und ich wünsch Dir viel Spass und hoffe, dass DEINE Wünsche in Erfüllung gehen. :)
    lg Sandra

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  5. Danke für "Eure" Weihnachtsgeschichte. Weiterhelfen kann ich Dir natürlich auch nicht. Hoffe aber Du berichtest in Deiner schönen Art zu schreiben, wie es dann war!

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  6. Das ist eine herrliche Geschichte für die Vorweihnachtszeit. Die muss ich meinen Kindern (fast 14 und 17) vorlesen. Es ist einfach köstlich. Aber soll ich Dir was sagen? Mit seinen zehn Jahren ist Nico noch viel zu jung dafür, dass Du ihm diesem Zauber entziehst! Meine Tochter war schon 13-14, als sie mir sagte: "Irgendwie hat mir nie jemand verraten, wer das alles macht mit den Geschenken. Ich weiß es zwar, aber ich kann es einfach nicht glauben." Und heute noch herrscht bei uns so ein Zauber. Also, ich glaube, Du solltest dieses Jahr wieder klettern!
    Liebe Grüße
    Scrappi

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  7. Eine wunderbare Geschichte!
    Das nenn ich Weihnachten!
    Danke, daß Du dies mit uns teilst!

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  8. vielen dank für die lachtränen am frühen morgen, liebe iris!
    nimm es mir nicht übel, wenn sich die situation bildlich vor meinen augen abspielte :-)

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  9. Oh Iris, darf ich mit der Kamera vorbei kommen und das Spiel filmen??
    Wunderbar, wie Du versuchst den Zauber noch aufrecht zu erhalten. Gaaaanz lange haben auch meine Kinder zumindest noch Zweifel gehabt. Wenn die Kinder ankamen, mit der Weisheit der Mitschüler, das es doch das Christkind nicht gibt, habe ich immer gefragt, woher sie das denn wüssten. Nur weil ich beim Dekorieren und Verpacken helfen würde, heißt es doch nicht, das es das Christkind nicht gibt, oder?

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  10. Wunderschön und mit Tränen vor Lachen und auch vor Rührung habe ich das eben gelesen. Wir haben auch immer ähnliche, wenngleich nicht so halsbrecherische Kapriolen veranstaltet. Leider ist unsere Tochter nun mit 9 entzaubert worden - die Lehrerin hat gesagt, das machen nur die Eltern *grrrrr* und einer Lehrerin glaubt man ja eher als den Eltern. Nun gut, ich bin gespannt, wie es in diesem Jahr bei uns ohne den Weihnachtszauber sein wird - sicher nur einen Bruchteil so schön.

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  11. Oh Iris!
    Ich lache immer noch!
    Eigentlich schreit das Ganze ja danach verscrappt zu werden.

    Ich weiß nicht mehr so genau, wie mir der Glaube an das Christkind genommen wurde. Ich sollte meine Eltern da mal fragen.

    Vielleicht kommst du ja dieses Jahr um die Dächertour drumherum. Wenn nicht, dann würde ich dir die Sportart "Parkour" an Herz legen :-)

    Ganz liebe Grüße,
    Miriam

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  12. Oh Iris,habe mir gerade vorgestellt ich müßte über das Dach.Ich mußte so lachen :-))) , (kam ja grade so ins Hochbett in Bad Hersfeld ,,grins,,)Es ist eine schöne Geschichte mit dem Christkind.Ich find Du solltest noch ,,,klettern,,
    So lange er noch daran glaubt .
    Gruß Dagmar

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  13. Eine wunderbare Geschichte. Und so bildlich beschrieben. Hut ab vor einer Mutter, die solch anstrengende und auch gefährliche Bemühungen unternimmt, nur um ihrem Sohnemann die Christkind-Illusion nicht zu rauben. Wäre bei mir schon aufgrund meiner Höhenangst zum Scheitern verurteilt gewesen. Ich bin auch darauf gespannt, wie du dieses Jahr Weihnachten die Situation wieder meisterst und freue mich auf deinen Bericht.
    Liebe Grüße
    Claudia (schokoclau)

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  14. Das ist so eine zauberhafte Geschichte das man sie in einem Buch festhalten müsste (bzw. verscrappen ;-)..natürlich mit Bilder des Fensters und der Kletteraktion *lach*). Es ist wunderschön wie Du Dich anstrengst um den Weihnachtszauber beizubehalten und ich weiss nicht wie Du es deinem Sohn schonend beibringen sollst. Ich glaube Du musst warten bis Du ertappt wirst. Also ich brächte es fast nicht übers Herz.
    Liebe Grüsse Tina

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  15. Ich breche zusammen! Vor Lachen natürlich! Wie köstlich!

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  16. Grandios!!!Ich werde Heiligabend dieses Jahr mal ganz woanders verbringen und ein bestimmtes Flachdach im Auge behalten *fettgrins* ;) Eine tolle Story um sie zu verscrappen und genieße deinen diesjährigen und wohl letzten Ausflug durch dein schrumpfendes Fenster *hohoho* LG Nicki

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  17. Sehr gute Geschichte! Aber geben sie sich bitte nicht der Illusion hin ihr Kind wüsste von nix. Ich habe im zarten Alter von 6(!) meiner Oma gesagt ich wüsste das meine Mama die Geschenke kaufen würde und es kein Christkind gäbe aber sie solle es ihr bitte nicht sagen es würde meiner Mama doch soooo viel Spaß machen ...
    In diesem Sinne noch einen schönen Tag ;)

    Britta

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  18. Oh Iris, ist das eine geniale wunderbare Geschichte, ich hab Tränen gelacht. Ich kenne zwar Euer Flachdach nicht, aber vor meinem inneren Auge konnte ich es mir bildlich vorstellen. Dann hoffe ich mal, dass der Zauber bleibt und das Fenster nicht weiter schrumpft.
    Liebe Grüße
    MarionK

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  19. Eine wunderbare Geschichte, es wurde schon fast alles gesagt..aber ich würde weiter klettern solange bis Dein Sohnemann mit sonorer Stimme (so ungefähr 3 Jahre nach dem Stimmbruch) sagt..."Na Mama wirst auch von Jahr zu Jahr langsamer"..aber bis es soweit ist..lass Dir die geliebte Milch und Kekse auch dieses Jahr schmecken.

    Liebe Grüsse

    Conny

    P.s Ach ja und schön in Übung bleiben, denn Omas müssen auch irgendwann klettern gehen..

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  20. Herrlich Deine Geschichte, einfach herrlich. Ich habe sie gleich auf meinem Blog verlinkt. Vielen Dank, dass du Deine Weihnachtsabenteuer mit uns teilst. Bei dem Gedanken, wie du Dich durch das Fenster zwängst muss ich immer noch lachen....
    Gruß aus Frankreich

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  21. Iris, mit dieser Geschichte hast Du mir nachträglich den Tag versüßt.
    Du kannst so herrlich erzählen.
    Ich konnte mir beim Lesen ziemlich
    genau bildlich Deine Aktion vorstellen und ziehe den Hut vor Dir.
    Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit von Gisela/maedi

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