Monday, January 5, 2009

Mein Wort des Jahres

Am Ende jedes Jahres mache ich mir Gedanken über gute Vorsätze. Aber gute Vorsätze pflegen umso schwerer umzusetzen zu sein, je genauer man sie formuliert.
Im Laufe des vergangenen Jahres habe ich auf mehreren Blogs das von Ali Edwards inspirierte "Wort des Jahres" gefunden. Dieses Wort soll als Motto für ein Jahr dienen und ein Überbegriff für Wünsche und Ziele sein.
Also habe ich alle guten Vorsätze über Bord geworfen ;-) und über mein Wort des Jahres nachgedacht. Ich habe für 2009
~*~
balance
~*~
gewählt. Es trifft genau das, was ich gerne erreichen würde: Prioritäten setzen und mehr Ausgeglichenheit in den Alltag bringen. Der Schlüssel dazu liegt in den kleinen und großen Dingen im Alltag.
Im vergangenen Jahr hatte ich recht viel Urlaub, trotzdem habe ich das Gefühl, durch das Jahr gehetzt und ziemlich erschöpft zu sein. Ständig Termine, beruflich und privat, mehr oder weniger freiwillig übernommene Aufgaben und Verpflichtungen, zu wenig Zeit für die wirklich wichtigen Menschen - das kann nicht so bleiben.
Ich möchte weniger unnötige Zeitfresser in meinem Leben akzeptieren, und die dadurch gewonnene Zeit mit meiner Familie und mit meinen Hobbies verbringen. Weniger Überstunden (vor allem die Sorte, die ich nicht aufschreibe :-( ) und auch mal "Nein" sagen zu können, sind sicherlich wichtige Schritte zu mehr Balance. Auch um meine Gesundheit sollte ich mich mehr kümmern als im vergangenen Jahr.
Irgendwie merke ich gerade, dass ein Motto mehr gute Vorsätze beinhaltet, als man sich sonst so vornimmt *g*, aber egal. Kleine Schritte werden mich auch weiterbringen.
Ich bin gespannt auf dieses Jahr !
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3 comments:

  1. Hallo Iris,

    das hast du toll geschrieben und dein Wort des Jahres gefällt mir ausnehmend gut, denn ich kann jedes Wort von dir uneingeschränkt unterschreiben.
    Ich wünsche mir für 2009 auch mehr "balance".

    Ein großartiger Beitrag!
    Liebe Grüße
    Corinna

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  2. Hallo Iris,

    das ist ein ganz wichtiger Vorsatz für 2009. Wichtig und gut. Es ist nicht einfach zu erkennen, welche Dinge wirklich wichtig sind. Was muß tatsächlich sein und auf was kann man verzichten. Kann man die Familie mehr in Alltagsaufgaben mit einbinden, auch mal zum Kind sagen, "Du bist so groß, das kannst Du schon alleine"? Oder dem Partner Aufgaben abgeben? Sich selbst die Zeit gönnen, die man für sich braucht? Die Zeit genießen, ohne schlechtes Gewissen? Alles nicht einfach.
    Ich wünsche Dir, daß Du Deine Vorsätze umsetzen kannst und Deine Balance findest.
    Liebe Grüße.
    Michaela

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  3. Wünsche dir gutes Gelingen bei deinem Vorsatz, - den sich wohl eigentlich wirklich jeder mal vornehmen sollte! LG Tanja

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